Dem Schimmel keine Chance

Richtiges Lüften ist das A und O

Jens Suhling hat einen Anruf von einer Mieterin erhalten. Am Fenstersturz in ihrem Schlafzimmer hat sich Schimmel gebildet. Nach kurzer Terminabsprache ist der GEWOSIE-Mitarbeiter vor Ort, überprüft die Gegebenheiten und stellt im Gespräch mit der Mieterin schnell die Ursache fest: „Dauerlüften mit gekippten Fenstern ist die schlechteste aller Lüftungsarten“, sagt Jens Suhling, zu dessen Aufgaben neben Feuchtigkeitsmessungen auch die Beratung gehört. Feuchtigkeit könne auf diese Art und Weise nicht optimal nach außen entweichen. Zudem kühle die Fensterlaibung aus, dadurch entstehe ein idealer Nährboden für Schimmelpilze, so der Fachmann weiter.„Das Thema Schimmelbildung kann immer wieder mal auftreten. Denn Sporen befinden sich überall in der Luft. Für ihre Lebensgrundlage benötigen sie allerdings Feuchtigkeit“, sagt Jens Suhling weiter. Damit es gar nicht erst soweit komme, sei es wichtig, gewisse Regeln zu beachten, denn Schimmel schade nicht nur der Bausubstanz, sondern auch der Gesundheit.

So machen Sie es richtig:

  • optimales Lüften bedeutet grundsätzlich, dass Fenster und Türen an gegenüberliegenden Seiten gleichzeitig geöffnet werden – sogenanntes Querlüften.
  • in den Sommermonaten sollte am besten morgens und abends drei- bis fünfmal mindestens zehn bis fünfzehn Minuten gelüftet werden. In dieser Zeit enthält die Außenluft weniger Feuchtigkeit.
  • im Winter reichen täglich drei bis fünf Lüftungseinheiten von je fünf Minuten. Der Grund: Wegen der starken Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen wird die Luft schneller ausgetauscht.
  • gekippte Fenster reichen für eine Belüftung nicht aus. Das ist besonders im Winter problematisch, da im Bereich der Fensterstürze die Laibung auskühlt und so Kondensat entsteht, was zur Bildung von Schimmel führen kann.
  • zwischen Schränken, die vor einer Außenwand aufgestellt sind, sollte immer so viel Platz vorhanden sein, dass die warme Zimmerluft zwischen Wand und Außenwand zirkulieren kann. Dadurch wird ein übermäßiges Abkühlen der Wände vermieden.
  • Bäder und Duschen sollten während der Benutzung geschlossen bleiben – eine Verteilung der warmen Luft in andere Räume wird damit vermieden. Sind Fenster vorhanden, sollte das Bad oder die Dusche für zirka fünf bis zehn Minuten mit weit geöffnetem Fenster gelüftet werden. Danach kann man die Türen wieder öffnen. Bei Bädern beziehungsweise Duschen ohne Fenster ist der Einsatz eines entsprechenden Lüfters wichtig. Nicht vergessen: Nach dem Duschen mit einem Abzieher die Feuchtigkeit von den Fliesen bzw. von den Duschwänden entfernen. So wird schon ein großer Anteil der Feuchtigkeit entfernt.
  • lüften, wenn es regnet oder nebelig ist? Im Winter in der Regel ja. Hintergrund: Je kälter die Außenluft ist, desto weniger Feuchtigkeit kann sie im Vergleich zur Innenluft aufnehmen. So kommt trockenere Luft in die Wohnung und erwärmt sich, wodurch sie wieder mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann.
  • unbeheizte oder nur selten genutzte Räume sollten im Winter geschlossen bleiben. Damit wird vermieden, dass die einströmende warme, sprich feuchte Luft, an den kalten Wänden kondensiert.
  • beim Wäschetrocknen in der Wohnung gilt: nur in warmen und beheizten Räumen. Regelmäßiges Stoßlüften nicht vergessen.
Jens Suhling auf dem Weg zu einer Beratung.
Immer dabei: ein Feuchtemesskoffer mit diversen Geräten.
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